Kodax
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Kodax × FHNW

Vibe Coding als Weiterbildung — Gesprächsgrundlage

07 / 2026
Gesprächsgrundlage

Vibe Coding —
eine neue Realität
für Weiterbildung.

Was Prompt Engineering in echten Projekten bereits verändert — und welche Fragen niemand systematisch lehrt.

Für
Prof. Martina Dalla Vecchia
FHNW · Hochschule für Wirtschaft
Von
Kodax
01cover
Wer spricht

Wir bauen Software mit KI —
täglich, mit echten Kunden, in echten Branchen.

20+
aktive Kundenprojekte gleichzeitig in Umsetzung
Pipeline an Interessenten — mehr als wir bewältigen können
1
These: Prompt Engineering verändert ganze Organisationen
02who
Hypothese

Prompt Engineering gehört an eine Hochschule.

01
Es verändert Organisationen
Nicht ein neues Tool — eine neue Rolle. Marketing, Sales, Legal, Buchhaltung bauen ihre eigenen Tools.
02
Es ermöglicht Unternehmertum
Ideen kommen schneller auf den Markt. Wer prompten kann, kann heute alleine ein Produkt starten.
03
Es hat noch keine Lehre
Die schwierigen Fragen — Launch, Betrieb, Portabilität, Governance — lernt man aktuell nur im Error-Loop.
03hypothesis
Der blinde Fleck

Eine App bauen ist einfach.
Alles danach ist die Ausbildung wert.

Wie plant man Launch-Phasen und Testing?
Wann geht man live — und wie hält man die App am Leben?
Wie bleibt der Code unabhängig vom Vibe-Coding-Tool?
Wie übernimmt jemand anderes ohne Dev-Erfahrung den Support?
Wann bindet man bestehende Systeme ein, wann geht man in die Cloud?
Wie fliesst Feedback aus der echten Welt zurück in die Software?
Wie hält man KI-Kosten skalierbar im Griff?
Wo bleibt der Mensch, wenn alles automatisierbar wird?
04blindspots
Was
Statt zehn Plattformen ein zusammenhängendes System. Ergibt völlig neue Datenzusammenhänge im täglichen Arbeiten.
Herausforderung
  • Bestehende lokale Server einbinden — oder ablösen?
  • Wann in die Cloud verschieben für volle Skalierbarkeit?
  • Wie modelliert man Daten, die vorher nie verbunden waren?
Offene Frage
Wie entscheidet man Hybrid vs. Cloud — mit welchem Framework?
05Oprandi
Case 02 / 06
Oprandi — Portabilität Logo
Oprandi — Portabilität
Tool-Unabhängigkeit von Vibe-Coding-Plattformen
Was
Was mit Lovable, Claude Code oder Base44 gebaut ist, darf nicht in diesen Tools stecken bleiben.
Herausforderung
  • GitHub-Anbindung als Ausstiegs-Layer
  • Nahtloser Wechsel zwischen Vibe-Coding-Plattformen
  • Wartung durch Menschen ohne Entwickler-Vergangenheit
Offene Frage
Was ist der 'Vendor-Lock-out-Standard' für Vibe Coding?
06Oprandi — Portabilität
Was
Eine Software-Idee, die von Industriepartnern real umgesetzt wird — Prototypen und Tests in der echten Welt.
Herausforderung
  • Feedback aus echten Prototypen zurück in die Software
  • Industrie als Vertriebs- und Umsetzungspartner einbinden
  • Geschäftsmodell, das für alle Beteiligten trägt
Offene Frage
Wie baut man ein Ökosystem-Businessmodell, das niemand ausbeutet?
07CLAXIXX
Was
Von KI-gestützter Datenerfassung über Kommunikation bis zur revisionsfesten Buchhaltung — für Ehrenamtliche.
Herausforderung
  • Bar-Betrieb, Buchungen, Event-Planung, Personal — alles verzahnt
  • Buchhaltung, die eine Revision übersteht
  • Kommunikation, News, Website mit minimalem Aufwand
Offene Frage
Wo darf Automatisierung enden — und wo beginnt der Mensch?
08R.A.V.E.
Was
Endkunden-App mit Abo-Modell, die per User-Login auf Daten einer Drittanbieter-Plattform zugreift und Rechte managed.
Herausforderung
  • Launch-Phasen: von Prototyp bis öffentliches Release
  • Testing-Strategie ohne dediziertes QA-Team
  • Lifecycle: wie hält man die App danach am Leben?
Offene Frage
Wie lehrt man den Weg von 'App gebaut' zu 'App im Markt'?
09RaveScanner
Was
Zentrale Infrastruktur, Schulung, KI-Kostenmanagement — damit unabhängige Vibe Coder wie ein Standort operieren können.
Herausforderung
  • Qualitätssicherung über verteilte Umsetzer
  • KI-Kosten zentral bündeln statt pro Kunde ein Abo
  • Vermittlung: Vibe Coder als interne Team-Rolle
Offene Frage
Wie skaliert man Qualität und Kosten in einer Vibe-Coding-Franchise?
10Kodax Hub
Was sich verändert

In jedem Team sitzt bald ein Prompt Engineer.

Marketing, Buchhaltung, Legal, Sales — Fachleute bauen ihre eigenen Tools. Etablierte Unternehmen fragen heute schon: Wie stellen wir Qualität sicher?

Beispiel
Oprandi (Personalvermittlung) prüft: Wie zertifiziert man interne Vibe Coder?
Bedarf
Analyse interner Bereiche · Tool-Landschaft · Ausbildung · Zertifikate
Rolle Kodax
Ganzheitliche Begleitung — von Assessment bis Governance
11shift
Muster über alle Cases

Die gleichen sechs Fragen — immer wieder.

Lifecycle
Wie geht ein Prototyp in nachhaltigen Betrieb?
Portabilität
Wie bleibt der Code frei vom Tool, mit dem er entstand?
Governance
Wer wartet, wer verantwortet, wer entscheidet über Änderungen?
Datenarchitektur
Wann lokal, wann Cloud, wann hybrid?
Ökonomie
Wie kalkuliert man KI-Kosten in einem Geschäftsmodell?
Mensch-KI-Grenze
Was bleibt bewusst manuell — und warum?
12patterns
Vorschlag

Sechs Bausteine für ein Curriculum.

M01
Vom Prompt zum Produkt
M02
Launch, Testing & Lifecycle
M03
Tool-unabhängige Architektur
M04
Datenintegration & Cloud-Migration
M05
KI-Kostenmodelle & Governance
M06
Vibe Coding im Unternehmen
13curriculum
Mögliche Formate

Von der Gastvorlesung bis zum CAS.

Gastvorlesung
Klein
Ein Termin. Ein Case. Kostenloser Test der Resonanz.
Modul in bestehendem Studiengang
Mittel
3–6 Termine, integriert in einen laufenden Studiengang.
Praxis-Track / Werkstatt
Praxis
Studierende bauen ein eigenes Produkt an echten Cases von Kodax-Kunden.
CAS Vibe Coding & KI-Produkte
Gross
Eigener Zertifikatslehrgang, Kodax als Co-Träger.
14formats
Was Kodax einbringt

Keine Theorie. Laufende Projekte.

Cases
20+ dokumentierte Projekte quer durch Branchen
Trainer
Praktiker, die täglich mit den Tools arbeiten
Infrastruktur
Kodax Hub als Plattform für Übungen & Betrieb
Live-Projekte
Studierende arbeiten an echten Kunden-Cases
15contribution
Nächste Schritte

Was
können wir
heute klären?

01Passt das Thema in eine bestehende Weiterbildung der FHNW?
02Wer wären typische Studierende — Rolle, Vorwissen, Ziel?
03Test-Format: Gastvorlesung im nächsten Semester?
04Interesse an einem gemeinsamen CAS-Konzept?
05Wie sieht die FHNW-Seite die Frage der Portabilität & Governance?
06Wer sollte auf FHNW-Seite noch dazustossen?
16next